Dr. Wölfel in Nürnberg

Kinderprophylaxe

Gerade am Anfang eines neuen Lebens sind Mundhygiene und Vorsorge der Kleinen von besonderer Bedeutung, legt man doch hier den Grundstein für die spätere Zahngesundheit des Sprösslings. Kinderprophylaxe nimmt deshalb schon in dieser Zeit einen hohen Stellenwert ein!
Sogar, wenn noch kein Zahn zu sehen ist, beginnt alles bei der richtigen Ernährung. Auch die richtige Schlafstellung des Säuglings ist entscheidend, um Kieferfehlstellungen zu vermeiden.

Ab dem sechsten Lebensmonat beginnen sich die Milchzähne einen Weg durch den Kiefer zu suchen. Abgeschlossen ist die Entwicklung des gesamten Milchzahngebisses etwa bis zum Ende des zweiten Lebensjahres – jetzt hat das Kind zwanzig Milchzähne. Dieser Durchbruch der Zähne – wer dies als Elternteil schon einmal erlebt hat, wird es wissen –  geht oft mit erheblichen Schmerzen und einer Schwellung des Zahnfleisches einher. Hier schaffen eine Reihe von Mitteln Abhilfe. Bitte fragen Sie zur näheren Information Ihren Apotheker oder Ihren Zahnarzt. Schon mit dem Durchbruch der ersten Milchschneidezähne sollte mit der Kinderprophylaxe  – das heißt der richtigen Zahnpflege – begonnen werden. Da Milchzähne sehr anfällig sind für Karies, brauchen sie besondere Pflege.

Auch Psychologen haben sich mit diesem sensiblen Thema beschäftigt.
Für die Eltern gibt es hier folgende Tipps:

Beim Baden des Babys waschen Sie nicht nur den Körper und das Gesicht, sondern fahren Sie auch spielerisch mit einem Läppchen über Ober,- und Unterkiefer. Laut Aussagen von Psychologen soll diese kleine Handlung die Bereitschaft des Kindes fördern, sich regelmäßig die Zähne aus eigenem Antrieb heraus zu putzen. Kinderprophylaxe

Wenn die ersten Milchzähnchen durchgebrochen sind, so nehmen Sie ein Wattestäbchen, mit dem Sie regelmäßig die Zähne von Speiseresten oder auch von Milchresten befreien. Hierfür ist Wasser vollkommen ausreichend – Zahncreme wird nicht benötigt.

Zähneputzen – Kinderprophylaxe – hat ganz besonders auch etwas mit der Ausbildung der Motorik zu tun. Mit ca. drei Jahren sind die Kleinen meistens schon so geschickt, dass sie selbst ihre Zähne putzen können – die Eltern sollten aber immer kontrollieren und auf jeden Fall die Zähne gründlich nach putzen; die besonders hierfür benötigte Feinmotorik, wie sie beim Schrubben oder auch beim Kreisen gebraucht wird, ist nämlich noch nicht ausgebildet genug.
Ein Gradmesser dafür, wann die Feinmotorik richtig ausgebildet ist, ist dann gegeben, wenn das Kind flüssig Schreibschrift schreiben kann. Trotzdem ist die elterliche Hilfe noch angeraten, denn die Zähne müssen ja von allen Seiten her mit der Zahnbürste geputzt werden. –Kinderprophylaxe –
Wenn es Ihnen auch passiert, dass Ihr Kind die Zähne selbst putzen möchte, da es „ja schon groß ist“, so ist trotzdem Ihre Unterstützung angeraten, denn oft fehlt den Kleinen auch die Geduld um mit der Zahnbürste alle Ecken und Stellen der Zähne zu reinigen. Ausreichende Gründlichkeit ist ein besonders wichtiger Punkt bei der Kinderprophylaxe. Die Hilfe kann ja auch spielerisch erfolgen, so dass das Kind nicht die Lust am Zähneputzen verliert. So können Sie zum Beispiel von einem Tageserlebnis erzählen oder sich mit Ihrem Kind über ein geliebtes Spielzeug unterhalten!

An dieser Stelle ein paar Tipps:

Das Erlernen der Zahnputztechnik von Anfang an ist ganz wichtig. Sie sollte es dem Kind ermöglichen, alle Zahnflächen gründlich zu reinigen. Kinderprophylaxe

Es ist auf jeden Fall zwei Mal im Jahr ein Besuch bei Ihrem Zahnarzt zu empfehlen – wenn Ihr Kind Sie bei Ihrem eigenen Kontrollbesuch begleitet, kann es sich spielerisch mit einer Zahnarztumgebung vertraut machen.

Das direkte „Zahnputztraining“ in der Zahnarztpraxis – Kinderprophylaxe – beginnt in der Regel im 6. Lebensjahr. Hier erlernen die Sechsjährigen von den Profis, wie sie ihre Zähne richtig putzen. Die ersten „richtigen“ Backenzähne stoßen jetzt durch den Kiefer; der Zahnarzt schließt die Rillen mittels einer Versiegelung zum Schutz vor Karies.

Im Alter von ca. sechs bis sieben Jahren sollten Sie langsam die Verantwortung für richtiges Zähneputzen  auf Ihr Kind übergehen lassen – dass dies so ist, können Sie auch auf jeden Fall mit Ihrem Kind kommunizieren – wenn Sie dies richtig tun, wird Ihr Kind ganz stolz auf die Verantwortung sein, die es nun für die eigenen Zähne tragen darf!  – Kinderprophylaxe –
Achten Sie aber auf jeden Fall darauf, dass Ihr Kind zwei Mal im Jahr einen Zahnarzt aufsucht  – am Anfang noch immer in Ihrer Begeleitung. Dieser Zahnarzt sollte sich besonders im Umgang mit Kindern und Kinderprophylaxe auskennen.

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