Dr. Wölfel in Nürnberg

Die richtige Zahnpflege für Babys

prophylaxe-beim-babyLassen Sie sich nicht davon leiten, dass die Milchzähne nach einigen Jahren ausfallen und daher weniger Pflege benötigen. Denn die Ausformung des Kiefers hängt maßgeblich mit den Milchzähnen zusammen und auch die Sprachentwicklung des Kindes wird von den Milchzähnen beeinflusst.

Milchzähne dienen als Platzhalter für die zweiten Zähne, sodass der lange Erhalt durch richtige Pflege bereits im Babyalter im Fokus stehen sollte. Entwickelt sich bereits im frühkindlichen Alter ein falsches Kau- und Beißverhalten, ist eine Kieferfehlstellung nicht selten die Folge. Zahnpflege macht Kindern keinen großen Spaß und es ist für Sie als Eltern umso wichtiger, das Zähneputzen mit angenehmen Erlebnissen zu verbinden und Ihr Kind an die richtige Zahnpflege zu gewöhnen. Brechen zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat die ersten Milchzähnchen durch, sollten Sie mit der Zahnpflege beginnen und diese aufmerksam und gründlich durchführen.

 

Vom Wattestäbchen bis zur ersten Zahnbürste

Den ersten Zahn brauchen Sie nicht mit einer Zahnbürste reinigen. Hier reicht ein trockenes Wattestäbchen, mit dem Sie vorsichtig am Zahn entlang und um ihn herum fahren vollkommen aus. Ihr Baby wird sich an die mindestens einmal täglich vorgenommene Zahnpflege schnell gewöhnen und es dauert nicht lange, bis Sie die erste Baby-Zahnbürste zum Einsatz bringen können. Verzichten Sie bei Babys auf Zahnpasta und nutzen die weiche Spezialbürste mit kleinem Kopf, ohne dass ein irritierender Geschmack von Zahnpasta für eine Abneigung zur Zahnpflege sorgen wird. Der ideale Griff einer Baby-Zahnbürste kann von Ihnen, als auch von Ihrem Kind einfach gehalten werden.
Ab dem 3. Lebensjahr können Sie Zahnpasta zum Einsatz bringen und sollten sich auf Produkte berufen, die einen maximalen Fluoridgehalt von 0.05% haben. Kleinkinder verschlucken die Zahnpasta häufig, wodurch die Menge auf der Zahnbürste eher gering gehalten werden sollte. Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen, die meist sehr fruchtig sind und für das Kleinkind einen angenehmen Geschmack darstellen, sogar an Kaugummi oder Bonbons erinnern können.

 

Tipps zur Baby- und Kinderzahnpflege

Mit der Zahnpflege assoziieren Kinder das Zubettgehen und somit eine Anordnung von Ihnen, denen ein Kind nur ungern Folge leistet. Um nicht jeden Abend mit dem Zähneputzen vor einem Problem zu stehen oder gar mit Ihrem Kleinkind zu diskutieren, sollten Sie die Zahnpflege spannend und spielerisch gestalten. Ein fröhliches Lachen Ihrerseits, sowie das ans Zähneputzen gekoppelte Versprechen einer Gute-Nacht Geschichte überzeugt die meisten Kinder.

 

Ab spätestens dem 3. Lebensjahr sollten Sie ein Kind beim Zähneputzen involvieren und ihm die Zahnbürste in die Hand geben. Bis zum 8. Lebensjahr sollten Sie aber nachputzen und Ihrem Kind hilfreich zur Seite stehen, sowie mit gutem Beispiel vorangehen und Ihrem Kind die richtige Zahnpflege in Gruppendynamik zeigen.

 

Fluorid macht den Zahnschmelz stabiler und beugt Karies vor. In Zahnpasten für Milchzähne ist Fluorid in ausreichender Menge enthalten und eine zusätzliche Gabe in Tablettenform ist nach neuesten Erkenntnissen der Forschung und Wissenschaft nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Zu viel Fluorid lässt Zähne fleckig werden und ein weiterer Nachteil ist, dass Ihr Kind sich bereits in jungen Jahren an eine regelmäßige Einnahme von Tabletten gewöhnt und diese Praxis der frühkindlichen Entwicklung schadet.

 

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